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    <title>dunkelblau (Rubrik:Stories)</title>
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    <dc:publisher>Zwille</dc:publisher>
    <dc:creator>Zwille</dc:creator>
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    <title>dunkelblau</title>
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    <title>Story - Los</title> 
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    <description>alles schien pl&amp;ouml;tzlich einen Tick heller, als h&amp;auml;tte jemand den Dimmer der Sonne aufgedreht, aber nur um einen winzigen Tick, gerade so eben bemerkbar. Die Wolken hatten sich noch immer nicht verzogen und an der Wand klebten &amp;uuml;berdimensionale Teddyb&amp;auml;ren in Schwarzwei&amp;szlig;, so dass man die Blutlachen nicht sah. Wieder weiter und er sitzt auf dem Sessel, langsam an einer schwarzen Zigarette ziehend, der Gedanke schl&amp;auml;gt vor dass das eigentlich eine Zigarre oder ein Zigarillo sein m&amp;uuml;sste, das Auge sagt es ist ein Zigarillo, f&amp;uuml;r eine Zigarre ist es einfach zu klein und die Nase schubst sich dazwischen und tr&amp;auml;gt ihr Anliegen mal wieder so vor als ob es die neuesten Neuigkeiten w&amp;auml;ren, der Geruch, der Geruch ist ganz klar von einer Zigarette, wie der Geruch von verbrennendem verwestem Fleisch, sagt die Erfahrungsecke des Gehirns dazu und der K&amp;ouml;rper seufzt &amp;uuml;ber diese endlose Diskussion, es ist einfach etwas brennendes, was man inhalieren kann und das Spa&amp;szlig;zentrum schaltet sich ein: Also auch was zum Kiffen? Nein &amp;#8211; nein &amp;#8211; nein &amp;#8211; halt die Klappe, bitte, halt einfach nur die Klappe und erinner mich nicht daran wie ... schlecht das gestern war, genau, meine Rede, das war mies gestern, der Keks hatte &amp;uuml;berhaupt keine Wirkung gezeigt und du hast nur getr&amp;auml;umt, du w&amp;uuml;rdest auf einem gigantischen Kaugummi kauen &amp;#8211; die Z&amp;auml;hne schalten sich ein &amp;#8211; nicht nur getr&amp;auml;umt, der hat auch genauso gekaut, wir haben immer noch und der Typ schaltet sich ein, Miki, wann gehen wir nun? Wir wollten schon seit elf Uhr losgehen, du siehst fantastisch aus, komm, lass uns einfach losgehen und ich verdr&amp;auml;nge die ganzen Gedanken und setze ein Grinsen auf, ein Grinsen erfordert 27 verschiedene Muskelbewegungen, ein Faustschlag nur zwei, und in meinen Augen muss etwas Geh&amp;auml;ssiges gelegen haben, denn er sagt entschuldigung und t&amp;ouml;tet so schnell wie m&amp;ouml;glich seine Zigarette, es war tats&amp;auml;chlich eine Zigarette, eine von diesen komischen italienischen und er steht auf vom Sofa, er sieht wunderbar aus, ganz in Schwarz gekleidet, sogar seine Krawatte, schmal und lang und spitz, ist tiefschwarz und er umarmt mich und k&amp;uuml;sst mich und ich erwidere seinen Kuss erst z&amp;ouml;gernd und lasse mich dann ergehen in seinem Mund, lasse ihn herumspielen und k&amp;auml;mpfe mit seiner Zunge, w&amp;auml;hrend sich meine Br&amp;uuml;ste an seinem Torso sanft plattdr&amp;uuml;cken, ich sp&amp;uuml;re nur sein Hemd und mein Hemd zwischen uns, mein Hintern verkrampft sich und ein Schauder l&amp;auml;uft mir &amp;uuml;ber den R&amp;uuml;cken und er l&amp;auml;sst los und guckt mir in die Augen und ich kann nicht anders und muss grinsen, so breit dass ich denke mir f&amp;auml;llt gleich der obere Kopf ab weil die Mundwinkel sich hinter meinem Kopf finden und nichts mehr h&amp;auml;lt. Er grinst zun&amp;auml;chst auch und guckt dann komisch und ich drehe noch immer grinsend meinen Kopf weg, w&amp;auml;hrend ich mit meinen schulterlangen Haaren spiele, ich murmele ein glucksendes lass uns losgehen und er zieht die Augenbraue hoch, zuckt mit den Schultern und wir gehen raus in die K&amp;uuml;hle der Nacht &amp;#8211; es war pl&amp;ouml;tzlich dunkel geworden oder hatten wir wirklich so lange da gestanden? Egal, mir weht die Luft am Gesicht vorbei und der Geruch ist in ihr und ich sp&amp;uuml;re den Abend anfangen.</description>
    <dc:creator>Zwille</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Zwille</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-16T12:40:37Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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